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29.07.2021: Studie testet Einsatzmöglichkeiten von Corona-Spürhunden

Hunde sind mit ihrem ausgeprägten Geruchsinn in der Lage, unter anderem mit Sars-CoV-2-infizierte Personen zu erschnüffeln. Wie Studien der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ergeben haben, können die Vierbeiner anhand von Speichel-, Schweiß oder Urinproben Nicht-Infizierte von Infizierten unterscheiden, und das mit einer 94-prozentigen Detektionsrate. Nun hat die TiHo für ihr Projekt „Back to Culture“ Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur erhalten. „Die Studie könnte ein Lichtblick für Künstlerinnen und Künstler und Veranstalter werden“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Die Tierärztliche Hochschule leistet mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag dazu, Großveranstaltungen sicherer zu machen.“ Durch das Projekt soll geprüft werden, ob sich die Corona-Spürhunde auch
für einen Einsatz auf Großveranstaltungen eignen. „Sollten Hunde ihre Treffsicherheit auch in dieser Studie unter Beweis stellen, böte ihr Einsatz die Möglichkeit, das Infektionsrisiko bei großen Konzerten oder Festen zu minimieren“, so Thümler. „Ein Vorteil am Rande ist – Hunde treffen ihre Entscheidung innerhalb von Sekunden und sind damit sehr viel schneller als die Antigen-Schnelltests.“ Geplant sind Einsätze der Spürnasen auf vier Konzerten unter unterschiedlichen Bedingungen. „Das Projekt zeigt die große Bandbreite der Aktivitäten der TiHo im Kampf gegen die Corona-Pandemie – von der Impfstoffentwicklung über Forschung an Wirkstoffen zur Behandlung von COVID-19 bis zur Diagnostik mit Hunden“, erklärt TiHo-Präsident Dr. Gerhard Greif. Vetion.de hat mit Prof. Dr. Holger Volk, dem Leiter der Klinik für Kleintiere der TiHo Hannover, ein Interview über die Einsatzmöglichkeiten von Corona-Spürhunden geführt.

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Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

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Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal