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Immer mehr mit Staupe infizierte Füchse in Niedersachsen

27.07.2021

Im Landkreis Stade werden immer mehr mit Staupe infizierte Füchse entdeckt. In den ersten sieben Monaten wurde die gefährliche und hochansteckende Infektionskrankheit bereits bei 39 Füchsen nachgewiesen. Daher mahnt das niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) HundehalterInnen, den Impfschutz ihrer Hunde unbedingt kontrollieren zu lassen. Das für den Menschen ungefährliche Staupevirus wird meist durch Speichel, Augen- und Nasensekret sowie Urin und Kot von Tier zu Tier übertragen. Neben Füchsen, Mardern,
Dachsen und Wölfen können sich auch Hunde anstecken und schwer erkranken. Mitunter endet eine Infektion auch tödlich bzw. es entstehen bleibende Schäden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Impfmüdigkeit von HundehalterInnen, sei dies noch einmal ausdrücklich erwähnt! Ein infizierter Hund zeigt Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, hohes Fieber, Nasen- und Augenausfluss. Zudem kann bei der Darmform Erbrechen und wässriger, später blutiger Durchfall auftreten. Bei der Lungenform tritt Husten und zunehmende Atemnot auf.

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Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

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Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal