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26.07.2021: One-Health-Konzept zur Vermeidung weiterer Pandemien

Die Gefahr, dass es zukünftig ähnliche wie die momentan grassierende Corona-Pandemie geben wird, wächst. Mit großer Sorge wird nicht nur die Übertragung von Viren von Tieren auf den Menschen betrachtet, sondern mehr noch die Ansteckung von Tieren durch den infizierten Menschen (revers-zoonotische Übertragung). Anlässlich dieser bedrohlichen Entwicklungen widmet sich ein aktuelles Positionspapier der Europäischen Akademie für Allergologie und Klinischer Immunologie (EAACI) dem Thema Coronavirus- Erkrankungen bei Mensch und Tier, potentiellen Übertragungswegen zwischen beiden sowie möglichen Maßnahmen. Nach dem One Health-Konzept soll das gesamte organische Leben - Menschen, Tiere und Pflanzen – einbezogen werden. Neben der Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen für Mensch und Tier können weitere Pandemien nur auf diese Weise vermieden werden. Dem One-Health-Konzept folgend müssten schnellstens systematisch
langfristige Maßnahmen gesetzt werden, und zwar auf lokaler, nationaler und globaler Ebene, um die Gefahr von zoonotischen und anderen Erkrankung von Mensch und Tier zu vermindern, erklärt die korrespondierende Autorin Isabella Pali-Schöll vom interuniversitären Messerli Forschungsinstitut der Vetmeduni Vienna, Medizinischen Universität Wien und Universität Wien. Neben Erhaltung und Schutz müssten zudem die Lebensräume für Wildtiere sowie die Biodiversität wieder hergestellt werden, so die Wissenschaftlerin. Durch Monokulturen und wenig Artenvielfalt bei Boden, Pflanzen und Tieren können häufiger Krankheiten entstehen. Zusätzlich muss aber auch die Aufklärung der betroffenen Bevölkerungsgruppen bezüglich Konsum von exotischen Tieren und hygienischen Haltungs- und Lagerungsbedingungen von Lebensmitteln erfolgen. Unabhängig davon muss der Zugang zu ausreichend Trinkwasser und Nahrung gesichert werden, um damit zoonotischen Erkrankungen bei Mensch und Tier vorzubeugen.

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Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

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Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal