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Mehr Kontrollen der Biosicherheitsmaßnahmen wegen ASP gefordert

23.07.2021

Anlässlich der jüngsten, bedrohlichen Entwicklungen hinsichtlich der grassierenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat der Zentrale Krisenstab „Tierseuchen“ zusammen mit Vertretern von Bund und Ländern sowie dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor am vergangenen Donnerstag getagt. Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Beate Kasch, forderte die Ländervertreter in der Runde dringend auf, die Einhaltung der erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen verstärkt zu kontrollieren, um weitere ASP-Einträge in Schweine haltende Betriebe zu vermeiden. Da wohl diese Maßnahmen gerade in Kleinstbetrieben häufiger nicht eingehalten würden, müsse durch mehr Kontrollen Abhilfe geschafft werde, so Kasch. „Eine bessere Kontrolle der Biosicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags der ASP in den
Hausschweinbestand ist zwingend erforderlich - auch in den Kleinstbetrieben. Die Länder sind hier zuständig und stehen in der Pflicht. Ich habe die klare Erwartung, dass sie dieser Aufgabe auch nachkommen. Dass die ASP in Brandenburg nun in zwei solcher Kleinsthaltungen nachgewiesen wurde, verdeutlicht die Dringlichkeit“, erklärte die Staatssekretärin weiter. Kasch informierte die Teilnehmenden auch, dass der Handel innerhalb des EU-Binnenmarkts auch bei ASP-Fällen in der Hausschweinpopulation weiterhin möglich bleibe, da das Regionalisierungsprinzip Anwendung findet. Während einige Drittländer deutschlandweite Sperren ausgesprochen hätten, konnte jedoch unter anderem mit Vietnam, Singapur und Kanada eine Regionalisierung erreicht werden. Aufgrund der Bedeutung von Biosicherheitsmaßnahmen ist auf Myvetlearn.de ein mehrteiliger E-Learning-Kurs geplant, bestehend aus einem Grundlagenmodul und mehreren Tierartenmodulen.

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Mir ist das egal