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15.06.2021: Heu ist in der Pferdefütterung maßgeblich

Zu viele Pferde in Deutschland sind zu dick. Dies liegt meist an den Futtergewohnheiten der PferdehalterInnen sowie an zu wenig Bewegung, weiß Tierernährungsexpertin Prof. Dr. Ellen Kienzle von der Uni München. „Wir sehen eine Menge adipöser Pferde“, sagt Kienzle. Sie rät zu Möhren und ausreichend viel Heu in guter Qualität. „Wirklich hochwertiges Heu enthält ausreichend Nährstoffe, sodass ein Pferd bei Erhaltungsbedarf und auch noch bei leichter Arbeit problemlos alleine von qualitativ hochwertigem Heu in ausreichender Menge leben kann“, empfiehlt auch Tierärztin Lisa
Mihsler-Kirsch von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Hat das gefütterte Heu keine ausreichende Qualität, muss Mineralfutter zugefüttert werden. Aufschluss über eine ausreichende Menge an Mineralstoffen im Heu kann bereits die Lage des Herkunftsbetriebs geben oder aber eine Analyse des Heus. Leistungspferde benötigen zusätzliches Kraftfutter, am besten in Form von Gerste oder Mais, rät Kienzle. Hafer enthalte hingegen einen hohen Energiegehalt, der manchen Pferden zu Kopf steigt und für die PferdehalterInnen nur schwer handelbar sind.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Praxis

Wie hat sich die Pandemie bei Ihnen in der Praxis zusammengefasst bemerkbar gemacht?

Die Zahl der Neukunden ist merklich angestiegen.
Die Bereitschaft, zum Tierarzt zu gehen, hat zugenommen.
Ich konnte eine Zunahme an Routine- und Vorsorgeuntersuchungen verzeichnen.
Die Tierhalter haben noch mehr über die Preise diskutiert.
Es war eine große Zurückhaltung der Tierhalter spürbar, da sie ihre Tiere nicht ins Behandlungszimmer begleiten durften.
Bei mir hat sich durch Corona nichts verändert.