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15.06.2021: Mindeststandards für Mastputenhaltung gefordert

Jährlich werden in Deutschland ca. 35 Millionen Puten geschlachtet. Doch ist die Putenhaltung bis jetzt nicht in der Nutztierhaltungsverordnung aufgeführt. Um die Umsetzung des Staatszieles Tierschutz zu erreichen sowie Tierschutzprobleme in der Putenhaltung zu beenden, haben die Agrarminister der Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz (AMK) nun Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) aufgefordert, schnellstmöglich spezifische rechtsverbindliche Mindeststandards festzulegen. Das geforderte Kapitel zur
Putenhaltung soll außerdem eine Frist für den Ausstieg aus dem Schnabelkürzen vorsehen. Weiterhin appellieren die Minister an den Bund, sich dafür einzusetzen, dass die Haltung von Mastputen auch auf EU-Ebene berücksichtigt wird. Auf Myvetlearn.de können sich Tierärztinnen und Tierärzte in einem E-Learningkurs zu Infektionskrankheiten bei Geflügel fortbilden. Das erste Modul befasst sich mit den häufigsten und bedeutendsten Infektionskrankheiten der Atemwege und des Verdauungstraktes bei Puten.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Praxis

Wie hat sich die Pandemie bei Ihnen in der Praxis zusammengefasst bemerkbar gemacht?

Die Zahl der Neukunden ist merklich angestiegen.
Die Bereitschaft, zum Tierarzt zu gehen, hat zugenommen.
Ich konnte eine Zunahme an Routine- und Vorsorgeuntersuchungen verzeichnen.
Die Tierhalter haben noch mehr über die Preise diskutiert.
Es war eine große Zurückhaltung der Tierhalter spürbar, da sie ihre Tiere nicht ins Behandlungszimmer begleiten durften.
Bei mir hat sich durch Corona nichts verändert.