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14.06.2021: bpt bei TAMG-Anhörung im Bundestag vertreten

Am 7. Juni 2021 hat die öffentliche Sachverständigenanhörung zum Entwurf der Bundesregierung für ein nationales Tierarzneimittelgesetz (TAMG) im Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft stattgefunden. Daran hat auch PD Dr. Andreas Palzer als Sachverständiger und Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte (bpt) teilgenommen. Zudem hatte der bpt noch einmal seine Änderungswünsche vom 12. April 2021 zum Wohle der Tierärzteschaft bekräftigt. Dazu gehört u.a. der Erhalt der für die Nutztierpraxis wichtigen 7/31-Tage-Regelung, eine unbürokratische Ausgestaltung der tierärztlichen Behandlungsanweisung für Kleintiere und Pferde sowie
das Ermöglichen des Versandhandels für die Weiterbehandlung von Nicht-Lebensmittel liefernden Tieren. Zudem lehnt der bpt ein Vorziehen der nach EU-Recht für 2029 vorgeschriebenen Antibiotikaverbrauchsdatenerfassung für Kleintierpraxen auf das Jahr 2026 aus Praktikabilitätsgründen generell ab, ebenso wie den noch diskutierten Einsatz von nicht-verschreibungspflichtigen Human-Homöopathika durch Nicht-Tierärzte aus Tierschutzgründen. Der Gesetzentwurf wurde noch nicht - wie ursprünglich vorgesehen - am 10./11. Juni in 2./3. Lesung vom Deutschen Bundestag verabschiedet, sondern soll jetzt am letzten Sitzungstag in dieser Legislaturperiode, also am 25. Juni 2021, verabschiedet werden.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Praxis

Wie hat sich die Pandemie bei Ihnen in der Praxis zusammengefasst bemerkbar gemacht?

Die Zahl der Neukunden ist merklich angestiegen.
Die Bereitschaft, zum Tierarzt zu gehen, hat zugenommen.
Ich konnte eine Zunahme an Routine- und Vorsorgeuntersuchungen verzeichnen.
Die Tierhalter haben noch mehr über die Preise diskutiert.
Es war eine große Zurückhaltung der Tierhalter spürbar, da sie ihre Tiere nicht ins Behandlungszimmer begleiten durften.
Bei mir hat sich durch Corona nichts verändert.