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14.06.2021: 250 Mio. Euro für Insektenschutz

Auf der am 11. Juni 2021 zu Ende gegangenen Agrarministerkonferenz haben die Ministerinnen und Minister der Länder unter anderem beschlossen, landwirtschaftliche Betriebe bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zum Insektenschutz finanziell zu entlasten. Dafür werden weitere 100 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) bereit gestellt. Das hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Rahmen des Treffens bekannt gegeben. Zusammen mit den schon vorhandenen Förderungen stünden nun insgesamt 250 Millionen Euro für Insektenschutzleistungen, alleine über die GAK zur Verfügung. Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus begrüßt den Beschluss des Bundes: „Das Geld ist ein wichtiges Signal an die Betriebe, dass Leistungen für Artenvielfalt, Klimaschutz und sauberes Wasser anerkannt und
honoriert werden. Es gibt aber noch viel zu tun, um klare Kriterien zu definieren, an welche Leistungen die Zahlungen zukünftig gebunden sein sollen. Hier hätte ich vom Bundeslandwirtschaftsministerium konkretere Vorschläge erwartet“, so Backhaus. Einig waren sich die MinisterInnen auch bei der dringenden Verbesserung der Brandprävention in Tierhaltungsbetrieben. „Ich habe schon lange dafür geworben, ein bundeseinheitliches Prüf- und Zulassungsverfahren für Tierhaltungseinrichtungen zu entwickeln. Damit soll sich nun eine ad- hoc-Arbeitsgruppe von Bund und Ländern beschäftigen und spätestens im kommenden Frühjahr ihre Ergebnisse präsentieren“, so Backhaus, der verschärfte Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz fordert. Dieser müsse zudem im Rahmen von Genehmigungsverfahren streng geprüft werden. Mit diesem Thema wird sich zeitnah die Bauministerkonferenz befassen.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Praxis

Wie hat sich die Pandemie bei Ihnen in der Praxis zusammengefasst bemerkbar gemacht?

Die Zahl der Neukunden ist merklich angestiegen.
Die Bereitschaft, zum Tierarzt zu gehen, hat zugenommen.
Ich konnte eine Zunahme an Routine- und Vorsorgeuntersuchungen verzeichnen.
Die Tierhalter haben noch mehr über die Preise diskutiert.
Es war eine große Zurückhaltung der Tierhalter spürbar, da sie ihre Tiere nicht ins Behandlungszimmer begleiten durften.
Bei mir hat sich durch Corona nichts verändert.