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11.06.2021: EU-Parlament fordert Ende der Käfighaltung bis 2027

Die Europäische Bürgerinitiative „End the Cage Age“ erhält Unterstützung durch das EU-Parlament, das die EU-Kommission auffordert, Gesetzesvorschläge für das schrittweise Ende der Käfighaltung in der EU vorzulegen. Die Abgeordneten betonten jedoch die Notwendigkeit, dass Landwirte und Viehzüchter sowohl eine angemessene Übergangsfrist als auch finanzielle Unterstützung erhalten müssen. Es sei unbedingt zu verhindern, dass kleine und mittlere Betriebe die Tierproduktion aufgeben müssten. Eine neue Gesetzgebung der EU müsse bestehende alternative Systeme zur Käfighaltung weiter verbessern und fördern. „Heute ist ein guter Tag für den Tierschutz!
Wir freuen uns riesig über den Rückhalt aus dem EU-Parlament und fordern jetzt die Europäische Kommission auf, endlich das notwendige Gesetz zur Abschaffung der Käfighaltung zu verabschieden. Die Kommission muss auf die Bürgerinnen und Bürger hören“, erklärt Pierre Sultana, Direktor des European Policy Office von VIER PFOTEN in Brüssel. Das EU-weite Ende der Käfighaltung wäre ein großer Schritt hin zu mehr Tierwohl sowie zu einem besseren Schutz der menschlichen Gesundheit, so Sultana. Denn Tausende Tiere auf engstem Raum sind die ideale Brutstätte für Viren, die auch auf den Menschen übertragen werden können, wie die Corona-Pandemie gezeigt habe.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Praxis

Wie hat sich die Pandemie bei Ihnen in der Praxis zusammengefasst bemerkbar gemacht?

Die Zahl der Neukunden ist merklich angestiegen.
Die Bereitschaft, zum Tierarzt zu gehen, hat zugenommen.
Ich konnte eine Zunahme an Routine- und Vorsorgeuntersuchungen verzeichnen.
Die Tierhalter haben noch mehr über die Preise diskutiert.
Es war eine große Zurückhaltung der Tierhalter spürbar, da sie ihre Tiere nicht ins Behandlungszimmer begleiten durften.
Bei mir hat sich durch Corona nichts verändert.