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10.06.2021: Abwassertests als kostengünstiges Frühwarnsystem von Covid-1

Zwar sinken die Infektionszahlen aktuell, aber der nächste Herbst kommt bestimmt, und es ist lange nicht sicher, ob Sars-CoV-2 bis dahin wirklich bezwungen sein wird. Ein sich anbahnendes Infektionsgeschehen kann rund eine Woche vor ansteigenden positiven Testergebnissen durch die Untersuchung des Abwassers erkannt werden. „Die Überwachung von Abwasser liefert kostengünstig und schnell umfangreiche Daten, um die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung zuverlässig zu analysieren und Änderungen im Infektionsgeschehen früh zu erkennen", erklärt Dr. Lisa Strauch, Arbeitsgruppenleiterin der Mikrobiologie und Laborexpertin für Abwasseruntersuchungen bei der SGS Analytics in Fellbach.
„Wir empfehlen Gemeinden bereits jetzt erste Daten zu sammeln, um auf das Infektionsgeschehen im kommenden Herbst schneller reagieren zu können", rät Strauch. Denn zahlreiche Studien zeigen, dass Bestandteile des COVID-19-Virus sich im Abwasser nachweisen lassen, und die Menge der gefundenen Virusbestandteile korreliert mit der Zahl der Infizierten im Einzugsgebiet der Kläranlage. Die Untersuchung einer 24-Stunden-Probe aus dem Zulauf einer Kläranlage ist vergleichbar mit einem anonymisierten Massentest der Bevölkerung. Nur deutlich preiswerter und schneller. Abwassertests liefern ein empfindliches Signal, ob in der Bevölkerung SARS-CoV-2-Infektionen vorhanden sind und ob die Zahl der Infizierten zu- oder abnimmt.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Praxis

Wie hat sich die Pandemie bei Ihnen in der Praxis zusammengefasst bemerkbar gemacht?

Die Zahl der Neukunden ist merklich angestiegen.
Die Bereitschaft, zum Tierarzt zu gehen, hat zugenommen.
Ich konnte eine Zunahme an Routine- und Vorsorgeuntersuchungen verzeichnen.
Die Tierhalter haben noch mehr über die Preise diskutiert.
Es war eine große Zurückhaltung der Tierhalter spürbar, da sie ihre Tiere nicht ins Behandlungszimmer begleiten durften.
Bei mir hat sich durch Corona nichts verändert.