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10.05.2022: Raufutter reduziert Magengeschwüre bei Mastschweinen

Die zusätzliche Gabe von Grassilage hat einen signifikant positiven Einfluss auf die Magengesundheit von Mastschweinen. Zu diesem Schluss kamen WissenschaftlerInnen des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL und der ETH Zürich, nachdem sie die Auswirkungen von Grassilage auf das Verhalten und die Gesundheit von kastrierten und nicht kastrierten Mastschweinen analysiert haben. Magengeschwüre, die bei Mastschweinen häufig nachgewiesen werden, könnten nach Angaben der Schweizer Forschenden durch eine zusätzliche Gabe von Raufutter reduziert werden.
Denn herkömmliches Schweinefutter sei zwar aufgrund der feinen und homogenen Struktur optimal für die Futterverwertung, ermögliche aber keine artgerechte Futteraufnahme, so die Forschenden. Mit ihren Experimenten konnte belegt werden, dass Schweine, die permanenten Zugang zu Raufutter haben, deutlich mehr Zeit mit Fressen verbringen als ihre Artgenossen, die nur mit fein gemahlenem Konzentratfutter ohne Raufutter gefüttert werden. Neben der Reduzierung der Häufigkeit von Magengeschwüren gingen zudem die gegenseitigen Schwanzmanipulationen zurück.

GOT-Anpassung

Was halten Sie von der Entscheidung, dass die GOT zum Oktober 2022 angepasst wird?

Endlich! Ein längst überfälliger Schritt.
Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht. Durch die Inflation bleibt trotzdem nicht mehr hängen.
Die geltende GOT wird ja schon häufig nicht korrekt angewendet. Durch die Novelle dürften die Verstöße deutlich zunehmen.
Ich hätte lieber die geltende behalten und auf den Shitstorm der Tierhalter verzichtet.
Ich freue mich, habe aber Sorge vor der Reaktion der Tierhalter.
Ich halte dir Anpassung für nicht gerechtfertigt. Viele Tierhalter können sich das nicht leisten und das Leid der Tiere nimmt dadurch zu.
Ich freue mich und sehe der Reaktion der Tierhalter gelassen entgegen. Es kommt auf die Argumentation an.