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03.09.2021: Umbau der Tierhaltung muss entsprechend entlohnt werden

Anlässlich der aktuell stattfindenden DLG-Unternehmertage hat sich Präsident Hubertus Paetow besorgt über die Zukunft der Tier haltenden Betriebe geäußert. Neben den schlechten Exportperspektiven und dem sinkenden Konsum von Fleischprodukten in Deutschland seien auch die dramatisch niedrigen Schweine- und Milchpreise verantwortlich dafür, dass Investitionen weniger getätigt würden. Als zentrale Aufgabe sieht Paetow den Umbau der Tierhaltung samt entsprechender Entlohnung. Zudem müsse die Auflösung des Konflikts zwischen Tierwohlforderung und Tierwohlnachfrage als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden, wie der Präsident in seiner Eröffnungsrede betonte. „Angefangen mit den Ergebnissen der Borchert-Kommission, vor allem aber auch im Abschlussbericht der Zukunftskommission, wird immer wieder darauf
hingewiesen, dass ohne marktpolitische Eingriffe des Staates, wie auch immer diese aussehen werden, das Ziel eines nachhaltigen und den Vorstellungen der Gesellschaft von tiergerechten Haltungssystemen entsprechendes Ernährungssystems nicht zu erreichen ist“, so Paetow. Die Verknüpfung landwirtschaftlicher Produkte mit der gesellschaftlich geforderten Prozessqualität werde die Kernaufgabe sein, die es zu lösen gelte, wenn die deutsche Landwirtschaft in Zukunft auf den Märkten erfolgreich sein will. Und dies unabhängig davon, ob die Verbraucher für dieses mehr an Qualität auch wirklich mehr bezahlen. Denn auch wenn die Erlöse in Zukunft zum Teil über den Umweg der marktpolitischen Maßnahmen zu den Erzeugern kommen, so müsse dafür doch immer die Einhaltung der Prozessqualität am Produkt erkennbar sein, erläuterte Paetow abschließend.

Diskussion über die Antibiotikaeinstufung

Wie denken Sie über die von einigen EU-Parlamentsabgeordneten angestoßene Diskussion über die Neueinstufung antimikrobieller Wirkstoffe?

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Halte ich wegen eines drohenden Therapienotstandes für sehr problematisch und für Tierschutz relevant.
Wahnsinn, dass die Empfehlungen der gestandenen wissenschaftlichen Einrichtungen von Laien angezweifelt werden.
Ich befürworte die neu vorgeschlagene Liste als reine Humanantibiotika, nus so kann Missbrauch in der Tierhaltung vermeiden werden.
Es ist der einzige Weg, den zunehmenden Resistenzen entgegenzuwirken.
Mir ist das egal